So reagieren Sie richtig bei Schlaganfall

 

Schlaganfall verhindernIn der Tölzer Stadtklinik wird über die Symptome und die Behandlung informiert. In Deutschland werden jedes Jahr etwa 270.000 Menschen von einem Schlaganfall regelrecht überfallen. Dabei sind ungefähr 80 % aller Betroffenen bereits über 60 Jahre alt, aber in jedem Lebensalter kann ein gewisses Risiko bestehen. Wie Sie die Symptome eines Schlaganfalles erkennen und reagieren, können Sie in einem Vortrag in der Asklepios-Stadtklinik in Bad Tölz am 18. Mai 17 erfahren. Dort wird unter der Überschrift „Schlaganfall – erkennen, behandeln, vorbeugen“ ein Vortrag von der Abteilung für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation stattfinden. Beginn ist um 18:00 Uhr in der Aula der Klinik. Einige Experten, -darunter auch der Chefarzt Rüdiger Ilg stehen für Interessierte mit Rat zur Seite. Sie gehen beispielsweise auf Fragestellungen wie „Wie kann man einen drohenden Schlaganfall erkennen?“ und „Wie wird ein Schlaganfall behandelt und was kann man selbst zur Vermeidung und Vorbeugung tun?“, ein.

Welches sind die Ursachen für einen Schlaganfall?

Meist sind verstopfte Blutgefäße Schuld an einem Schlaganfall und in Folge dessen kann das Blut im Gehirn nicht mehr ungehindert fließen. Die Sauerstoffversorgung der Hirnzellen ist nicht mehr ausreichend und sie sterben ab. Es kommt zu plötzlich auftretenden Sprach- und Sehstörungen, die auch mit Lähmungen bestimmter Körperteile oder Taubheitsgefühlen einhergehen können. In der Regel ist eine Körperhälfte davon betroffen. Sollte es sich tatsächlich um einen Schlaganfall handeln, so zählt jede Minute! Der Chefarzt der Tölzer Klinik sagt: „Man sollte nach dem Auftreten solcher Alarmsignale keinesfalls abwarten und sofort den Rettungsdienst alarmieren“. Kommt ein Patient mit Verdacht auf Schlaganfall in die Schlaganfall-Einheit (Stroke Unit) des Tölzer Klinikums, so ermitteln die Ärzte zunächst einmal die Art des Schlaganfalles. Man versucht, die betroffenen verstopfen Gefäße mit modernen Methoden wieder durchlässig zu machen. Auch auf diese speziellen Behandlungsmethoden wird der Chefarzt in seinem geplanten Vortrag eingehen.

Dritthäufigste Todesursache in Deutschland Schlaganfall

Auch wenn die medizinischen Maßnahmen in Deutschland äußerst modern sind und das Wissen um die Krankheit allgemein bekannt sein sollte, so zählt der Tod in Folge eines Schlaganfalles noch immer zu der dritthäufigsten Todesursache. Genau aus diesem Grund ist es so wichtig, die Risikofaktoren, welche einen Hirnschlag begünstigen können, zu kennen und im Fall der Fälle dementsprechend richtig reagieren zu können. Welche Anzeichen das genau im Einzelnen sind, wird der Chefarzt der Klinik in seinem Vortrag genau erläutern. Die Veranstaltung kostet den Interessierten nichts und wird voraussichtlich zwei Stunden betragen.

Denken Sie daran: Wenn Sie oder jemand in Ihrem Umfeld unter plötzlichen Seh-und/oder Sprechstörungen leidet, über Lähmungserscheinungen oder Taubheitsgefühle klagt, so allarmieren Sie den Notarzt oder suchen Sie die nächste Klinik auf.